Pressetext 

Auswertung zur aktuellen Immobilienpreisentwicklung

Quis ist die größte Datenbank für den deutschen Wohnungsmarkt. Sie analysiert fortlaufend Trends und wertet Daten für Investoren aus.

Auswertung zur aktuellen Immobilienpreisentwicklung
• Gesunkene Verkaufszahlen von Wohnimmobilien
• Ausnahmen bei den „Big 7“
• Mieten wird bevorzugt


07.11.2022 

Höhere Bauzinsen, die Inflation und deren Folgen wirken sich weiter negativ auf die Verkaufszahlen von Wohnimmobilien aus. Die Preise wurden angepasst. Doch Mietwohnung werden bevorzugt.

Quis untersucht die aktuelle Immobilienpreisentwicklung und deren Auswirkung. Die Anzahl, der auf den Immobilienportalen zum Verkauf angebotenen Wohnimmobilien, nahm in der ersten Jahreshälfte um 16 % zu. Der Versuch, einen noch hohen Kaufpreis zu erzielen, traf auf einen schon drehenden Markt. Kaufinteressenten nahmen mehr und mehr Abstand. Grund ist die Verunsicherung über die anschwellende Inflationsrate, steigende Lebenshaltungskosten und nicht zuletzt über die aktuellen Meldungen zu den Bauzinsen. Diese haben sich bei 20jähriger Zinsbindung von 1,5% im Januar, auf 4% im November mehr als verdoppelt.
Durch die schleppende Nachfrage, korrigierten Anbieter und Anbieterinnen nachträglich ihr Angebot in den Inseraten. Mehrmalige Preisanpassungen wurden vorgenommen, um einen Kaufvertrag unter Dach und Fach zu bringen. Der Höhepunkt dieser Entwicklung wurde im Juni erreicht und hat sich nunmehr deutschlandweit bei knapp 30 % Preiskorrektur eingependelt.
Ausnahmen des bundesdeutschen Trends bilden wenige Großstädte, in denen sich die Erkenntnis eines marktgerechten Preises später durchsetzte und die Zahl der Angebote stagniert. Eine Besonderheit ist Frankfurt am Main. Im Vergleich zum Vorjahr, werden hier 21,3 % weniger Wohnobjekt zum Verkauf angeboten.
Auch Mietimmobilien sind Teil dieser Entwicklung. Vom Kauferwerb einer Immobilie wird mehr und mehr Abstand genommen und stattdessen gemietet. Doch das Angebot ist knapp. Laut Quis werden im Vergleich zum Vorjahr 17,44 % weniger Mietwohnungen inseriert. In den Großstädten nimmt die Verknappung von Mietobjekten zu.
In München wird gar 23,31 % weniger inseriert. Berlin steht mit 15 % weniger inserierte Mietobjekten noch am besten da. Doch auch hier verzeichnet Quis einen weiteren Angebotsrückgang.
Quis fasst die Schlüsselpunkte für Investoren wie folgt zusammen:
Die im Jahresvergleich deutlich erhöhte Anzahl der zum Verkauf angebotenen Wohnimmobilien trifft auf weiter sinkende Nachfrage.
Die Anbieter:innen reagierten in ihren Inseraten mit nachträglichen Preisanpassungen. Dieses Reaktionsmuster lässt nun nach.
Der bundesdeutsche Trend ist nicht auf alle Standort übertragbar. In vielen Großstädten stagniert die Zahl der Kaufangebote und ist in Frankfurt a. M. rückläufig. Mietwohnungen hingegen werden eindeutig weniger angeboten.

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